GESUNDHEITS-/ TRAININGSASPEKTE:
Nordic-Walking ist effektiver als Walking ohne Stöcke

Das Cooper Institut in Dallas, USA hat im Rahmen einer Untersuchung die Effizienz des Nordic Walking mit normalem Fitness-Gehen verglichen. Diese Untersuchung ergab, dass beim Nordic Walking bis zu 46 % mehr Kalorien verbrannt und mehr Sauerstoff verbraucht werden als bei normalem Gehen mit gleicher Geschwindigkeit.

 

Nordic-Walking als Droge
Ob wir gut oder schlecht gelaunt sind, hängt nicht nur von äußeren Umständen ab, sondern auch von Aktivitäten in der Schaltzentrale des Körpers.
Nach ca. dreißig minütiger Bewegung im aeroben Bereich werden körpereigene Substanzen (Glückshormone) wie Serotonin und Endorphine ausgeschüttet. Diese Stoffe wirken entspannend und regen - wie Dopamin - Phantasie und Kreativität an. Dieses, sich nach regelmäßigem Training einstellendes Gefühl bezeichnet man als "Runners high".
Wenn einem beim Nordic Walking die besten Ideen kommen, hat das biochemische Labor im Kopf die Voraussetzung dafür geschaffen. Diese Droge lässt sich gezielt sowohl durch körperliches als auch durch Mentales Training aktivieren. Diese Hormone bauen Stress ab und lassen den Viren keine Chance.

Bei jeder Witterung
Nordic Walking können Sie mit angemessener Sportbekleidung bei jeder Witterung trainieren - Wurde Nordic Walking doch für Skilangläufer als Sommertraining konzepiert.

Pulsmessung
Um beim Nordic Walking Fett zu verbrennen (gilt auch für andere Sportarten), braucht der Körper ausreichend Sauerstoff für die Energiegewinnung. Herzfrequenz messen hört sich komplizierter an als es ist. Die richtige Herzfrequenz ist für die ideale Sauerstoffaufnahme und gleichzeitig für die optimale Fettverbrennung wichtig. Die einfachste und effektivste Herzfrequenzmessung lässt sich z.B. mit den Sportuhren von Polar durchführen.

Atmung
Das Heißt: Nur, wer bei Nordic Walking gleichmäßig und unbeschwert atmet, befindet sich im sogenannten aeroben (Aerob heißt: im Sauerstoffüberschuss) Bereich.

Nordinc-Walking-Stöcke
 Nordic-Walking ist herkömmliches Walken mit dem Einsatz vom speziellen Stöcken (Poles). Diese werden aus den hochwertigen Werkstoffen Kohle- und Glasfasern hergestellt (30% Carbon Composite Schaft). Die Verwendung dieser Materialkombination gewährleisten ein sehr geringes Eigengewicht, eine extreme Belastbarkeit und eine lange Lebensdauer. Im Gegensatz zur Verwendung von Stöcken mit Metallkern werden beim Einsatz der Nordic-Walking-Stöcke keine störenden und belastenden Schwingungen auf die Hand-, Ellenbogen- und Schultergelenke übertragen. Die optimale Stocklänge beträgt 70% der Körpergröße.

Die Poles werden in Abstufungen von 5 Zentimeter angeboten, will man seinen Stock ganz exakt auf Länge anpassen lässt sich im Heißwasserbad der Griff lösen und der Stock kann genau gekürzt werden. Die speziell entworfenen Handschlaufen gewährleisten einen ermüdungsfreien Einsatz der Stöcke über längere Trainingszeiträume. Nach dem Anziehen der Handschlaufe wird diese mit einem individuell anzupassenden Klettverschluß fixiert. Der Stockgriff ist parallel zu den Fingergrundgeleken plaziert, so das man erst kurz vor dem Aufsetzen der Stöcke zugreifen muss und beim dem nach hinten Schwingen der Arme den Griff wieder losläßt. Dieser Bewegungsablauf gewährleistet, dass die Armmuskulatur nicht überlastet wird und ermüdet.

Um die verschiedenen Bodenbeschaffenheiten zu berücksichtigen, kann die Spitze der Stöcke wahlweise mit Gummipads (glatter Untergrund wie Strasse, Asphalt, Stein) oder einer Metallspitze (Waldboden, Feldwege) versehen werden.

 

 

Sinnvolles Equitment:
Mit Sicherheit macht jeder Sport mehr Spaß wenn ich die richtige Ausrüstung habe und mit dem heute angebotenen hochentwickelten Zubehör erhöhe ich den Spaß, Gesundheits- und Sicherheitsfaktor um ein vielfaches.

Allem voran braucht man natürlich die Nordic-Walking-Stöcke.

Die Schuhe
 Als Schuh eignet sich ein herkömmlicher Walking-, Jogging-, oder leichter Trekkingschuh.(Im Winter oder an Regentagen idealerweise wasserresistent). Der Schuh sollte einen stabilen Leisten haben, damit eine saubere Fußführung und Abrollbewegung gewährleistet ist. Es gibt inzwischen spezielle Nordic Walking Modelle.
Wir empfehlen zur besseren Unterstützung des Fußgewölbes und für einen optimalen Halt, eine individuell angepasste anatomische Einlegesohle.

TIPP
 Für den Schuhkauf eignet sich der Nachmittag oder abend weil dann die Füsse durch
die Tagesbelastung größer sind.

Bekleidung
Die Bekleidung sollte angenehm sitzen, funktionell sein, nicht zu eng anliegen und nicht zu weit sein, also einen großen Bewegungsspielraum ermöglichen. Grundsätzlich empfiehlt sich Funktionsbekleidung
um bei allen Wetterverhältnissen (Hitze, Kälte, Regen, Sturm) bestens ausgerüstet zu sein.
Schließlich soll nicht das Wetter Schuld daran sein, nicht zum Nordic Walking gehen zu können.
Vorteile funktioneller Bekleidung sind:
Angenehmes und funktionelles Körperklima.
Beugt Unterkühlung der Gelenke, Muskeln und inneren Organen vor.
Erhöht körperliche Leistungsfähigkeit.
Angenehmer Tragekomfort.
Schutz bei schlechten Sichtverhältnissen durch Reflektoren.

Herzfrequenzmesser
Wer effektiv und kontrolliert sein Training gestalten und überwachen möchte, kann einen Herzfrequenzmesser zu Hilfe nehmen. Hiermit kann er sowohl Herzfrequenz als auch Kalorienverbrauch und Fitnesszustand kontrollieren.

Handschuhe
Handschuhe haben sich besonders für Viel-Walker bewährt, sie geben einen besonderen Halt und verhindern die Blasenbildung.

Kopfbedeckung
Als Kopfbedeckung empfehlen wir das sogenannt Buff oder die Schildmütze die gerade bei Regen und bei Sonne sehr gute Dienste bringt.

Sonnenbrillen
Sonnenbrillen sind bei Touren im freien Gelände sinnvoll und viele Brillenhersteller bieten heute auch schon Brillen mit den benötigten Sichtkorrekturen an.

Trinkflasche
Nicht zu vergessen die Trinkflasche mit dem passenden Flaschengürtel, gerade bei längeren Touren sollte man stets auf genügend Wasserzufuhr achten, laufe ich meinen Körper trocken bringt er nicht mehr die optimale Leistung, es treten Beschwerden auf und der Spaßfaktor sinkt. 

 

 

Nordic Walking ist am wirkungsvollstem in leicht hügeligem Gelände, kann aber auch überall woanders effektiv trainiert werden und Spaß machen,

die Schultern sollten locker und entspannt sein, Oberkörper und Hüfte schwingen harmonisch, die Füße zeigen gerade nach vorn,

die Bewegungsausführung erfolgt diagonal, gleicht der des Skilanglaufs und ist sehr einfach zu erlernen,

die Stöcke werden nah am Körper geführt und setzen jeweils mit der gegenüberliegenden Ferse auf,

die Hände sind leicht geöffnet, bei der Streckung nach hinten sogar ganz und greifen nur bei Aufsetzen des Stocks kurz zu,

fester Abdruck mit den Zehen und Schwingen der Hüfte nach vorn,

am Ende der Bewegung wird der Stock diagonal zurückgeführt,

zahlreiche Variationen möglich durch wechselndes Tempo, unterschiedliche Intensität des Stockeinsatzes, ein modernes Intervalltraining,

Walking oder Jogging je nach Kondition oder Lust und Laune, bergauf mit zusätzlichem Antrieb, bergab zur Entlastung,

die Stöcke haben Sicherheitsreserven für jede vertikale Belastung und können daher auch zu Sprüngen eingesetzt werden.

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HISTORY

Nordic-Walking wurde als Sommer-Trainingsmethode der Spitzenathleten aus den Bereichen Langlauf, Biathlon und der Nordischen Kombination in Zusammenarbeit mit dem weltgrößten Carbonstockherrsteller exel entwickelt. Im Frühjahr 1997 wurde diese äußerst effektive Sportart in Finnland vorgestellt. Heute, fünf Jahre später betreiben allein dort ca. 1 Million Menschen diesen Ganzjahressport. Zug um Zug erreicht die Welle des neuen Fitnesssports über Skandinavien die USA, Japan und Mitteleuropa.
Anfang 2001 konstituierte sich die INWA, die International Nordic Walking Association.
Erklärte Ziele der INWA sind höchste Qualitätsstandards in der Ausbildung der weltweiten Nordic-Walking-Instuktoren, Berücksichtigung von modernsten wissenschaftlichen Gesundheits- und Trainingsaspekten sowie das Vorantreiben der technologischen Entwicklung und der Verbreitung von Nordic-Walking

TECHNIK

Die Lauftechnik des Nordic-Walking gleicht der Bewegungsausführung des Skilanglaufes und ist sehr einfach zu erlernen. Nordic-Walking nutzt den physiologischen, diagonalen Bewegungsablauf beim Walken durch den bewussten Stockeinsatz. Der rechte Stock hat dann Bodenberührung, wenn die linke Ferse aufsetzt und umgekehrt. Durch einen kräftigeren Einsatz der Arm- und Oberkörpermuskulatur kann das Walkingtempo erhöht und die Effektivität der Trainingseinheit gesteigert werden. Durch verschiedene Trainingsvarianten, z. B. schnelle Trippelschritte oder große, weit ausladende Schritte oder den gleichzeitigen, parallelen Stockeinsatz sind Abwechslung und Spaß garantiert. Die Trainingsintensität kann durch Jogging und sogar Jumping (maximal 20 Sprünge) gewechselt werden. So ergibt sich die Möglichkeit eines Intervalltrainings mit niederen Belastungsstufen bis hin zum High Impact Workout

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Nordic Walking